In welchem Obst ist am meisten Vitamin D?

Wenn es um Vitamin D geht, muss man leider eines klarstellen: Obst enthält so gut wie kein Vitamin D. Egal ob Apfel, Banane oder Orange – keines der gängigen Obstsorten liefert nennenswerte Mengen dieses wichtigen Vitamins. Vitamin D ist vor allem in tierischen Produkten wie Fisch, Eiern oder Milchprodukten zu finden. Besonders reichhaltig sind Lachs, Makrele und Lebertran.

Bei pflanzlichen Lebensmitteln sieht es etwas besser aus – aber auch hier ist Obst keine große Hilfe. Pilze sind die Ausnahme: Werden sie dem Sonnenlicht ausgesetzt, bilden sie Vitamin D2, die pflanzliche Form des Vitamins. Manche Sorten wie Champignons oder Pfifferlinge können bei Sonneneinstrahlung tatsächlich ihren Gehalt erhöhen. Auch Avocados enthalten geringe Spuren – aber auch hier ist vom Obst nur wenig zu erwarten.

Warum ist das so? Vitamin D ist fettlöslich und wird vom Körper mit Hilfe von Sonnenlicht in der Haut gebildet. Die Ernährung spielt dabei nur eine unterstützende Rolle. Wer wenig Sonne abbekommt, besonders im Winter, kann mit gezielter Ernährung oder gegebenenfalls mit Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen.

Wenn du also mehr Vitamin D über die Ernährung aufnehmen möchtest, greife besser zu fettreichen Fischen, Eiern oder speziell angereicherten Produkten – oder genieße einfach mehr Zeit im Freien. Obst ist hier leider keine große Hilfe, auch wenn es an anderer Stelle – etwa bei Vitamin C – glänzen kann.

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