Deutschlands Liebe zum Kuchen: Wie oft wird wirklich genascht?

Ob zum klassischen Nachmittagskaffee am Sonntag oder einfach als süße Belohnung zwischendurch: Kuchen gehört in Deutschland für viele Menschen fest zum Alltag. Die deutsche Kuchenkultur ist tief verwurzelt, doch im hektischen Alltag fehlt oft die Zeit zum selbst Backen. Hier kommt der Griff zum Fertigkuchen ins Spiel.

Ein Blick auf die Daten zeigt deutlich, wie beliebt die schnellen Leckereien aus dem Supermarktregal sind. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2021 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren rund 3 Millionen Menschen, die sogar mehrmals pro Woche zu fertig gekauften Kuchen griffen. Das zeigt, dass abgepackte Rührkuchen, Biskuitrollen oder tiefgekühlte Torten längst kein reines Notfallprodukt mehr sind, sondern regelmäßige Genussmomente schaffen.

Obwohl traditionelle Bäckereien und selbstgebackene Klassiker wie Zwetschgenkuchen oder Käsekuchen nach wie vor hoch im Kurs stehen, bietet die Fertigvariante eine praktische Alternative für Zwischendurch. Die Zahlen verdeutlichen: Die Lust auf Süßes ist im Land groß – und der Fertigkuchen hat sich einen festen Platz auf den Tellern von Millionen Deutschen gesichert.

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