Alkohol in der Hitze: Eine riskante Kombination
Wenn die Temperaturen steigen, lockt ein kühles Getränk besonders verführerisch – oft auch ein Bier oder ein Cocktail. Doch Alkohol ist bei Hitze eine schlechte Wahl, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) immer wieder betont. Der Grund: Sowohl Hitze als auch Alkohol weiten die Blutgefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck, und der Kreislauf gerät unter Druck.
Der Körper verliert durch Schwitzen bereits viel Flüssigkeit. Alkohol verstärkt diesen Effekt, weil er harntreibend wirkt – die Dehydrierung wird schneller. Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Bewusstlosigkeit können die Folge sein, besonders bei längerem Aufenthalt im Freien oder körperlicher Anstrengung. Gerade an heißen Sommertagen ist es daher wichtig, ausreichend Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Säfte zu trinken.
Ein alkoholfreies Bier oder ein alkoholfreier Cocktail sind dagegen gute Alternativen, wenn der Geschmack von „etwas Besonderem“ gewünscht ist. Wichtig ist vor allem: Langsam trinken, auf den Körper hören und direkte Sonne vermeiden, wenn man sich nicht wohl fühlt.
Die BZgA warnt daher zu Recht: Alkohol ist kein Durstlöscher. Im Gegenteil – er kann die Gefahr von Hitzestress erhöhen. Wer trotz Hitze auf ein Glas nicht verzichten möchte, sollte es bewusst und maßvoll genießen – und auf jeden Fall mehr Wasser trinken als üblich. Gesundheit geht vor Sommervergnügen.
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