Cortison und das Herz: Was Sie über mögliche Risiken wissen sollten
Kortikosteroide wie Cortison gehören zu den wirksamsten Entzündungshemmern in der modernen Medizin. Sie werden bei einer Vielzahl von Erkrankungen wie Asthma, Rheuma oder Hautentzündungen erfolgreich eingesetzt. Neben ihrer starken Wirkung rücken bei höherer Dosierung jedoch auch mögliche Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System in den Fokus.
Eine Studie niederländischer Forscher mit rund 8000 älteren Männern und Frauen untersuchte diesen Zusammenhang genauer. Das Ergebnis zeigt, dass die Einnahme großer Mengen von Cortison und verwandten Präparaten das Risiko für bestimmte Herzrhythmusstörungen erhöhen kann. Ein solches Aussetzen oder Stolpern des Herzschlags sollte keinesfalls ignoriert werden, da es die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen und weitere Beschwerden nach sich ziehen kann.
Dennoch bedeutet dies keineswegs ein generelles Aus für die Therapie. Cortison bleibt in vielen Fällen ein lebensrettendes oder dringend benötigtes Medikament. Entscheidend ist eine sorgfältige Abwägung von Nutzen und Risiko durch den behandelnden Arzt. Wer hochdosierte Entzündungshemmer einnimmt, sollte auf Symptome wie Herzrasen oder Schwindel achten und bei Unsicherheiten stets das ärztliche Gespräch suchen, um die Dosierung optimal anzupassen.
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