Blutdruck und die Periode: Gibt es einen Zusammenhang?

Während der Menstruation verändert sich nicht nur die Stimmung, sondern auch der Körper durch hormonelle Schwankungen. Viele Frauen fragen sich: Steigt der Blutdruck, wenn die Tage kommen? Die Antwort lautet: Ja, leicht.

In der zweiten Hälfte des weiblichen Zyklus, also nach dem Eisprung bis zum Beginn der Periode, steigt das Hormon Progesteron an. Dieser Anstieg kann dazu führen, dass der Blutdruck leicht erhöht ist – ebenso wie die Körpertemperatur. Diese Veränderungen sind normal und meist harmlos. Bei manchen Frauen zeigen sich zudem typische Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS), wie Unruhe, Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen.

Interessanterweise ist gleichzeitig die geistige Leistungsfähigkeit in dieser Phase oft gesteigert. Studien zeigen, dass kognitive Funktionen wie Konzentration und Gedächtnisleistung während des prämenstruellen Zeitraums verbessert sein können. Das liegt ebenfalls an der komplexen Interaktion von Östrogen und Progesteron im Gehirn.

Wenn du also während deiner Tage etwas gereizter oder müder bist, liegt das nicht nur an den Emotionen – dein Körper arbeitet gerade anders. Der leicht erhöhte Blutdruck ist dabei ein natürlicher Teil dieses Prozesses. Solange keine extremen Werte auftreten, besteht kein Grund zur Sorge.

Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung können helfen, unangenehme PMS-Beschwerden und Blutdruckschwankungen zu mildern. Wichtig ist, auf den eigenen Körper zu hören – besonders im Laufe des monatlichen Zyklus.

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