Viren oder Bakterien: Wo liegt der Unterschied?

Wenn wir an einer Infektion erkranken, stecken meist Mikroorganismen dahinter. Doch Krankheitserreger ist nicht gleich Krankheitserreger: Bakterien und Viren unterscheiden sich grundlegend in ihrem Aufbau und ihrer Lebensweise.

Unter dem Mikroskop zeigt sich die erstaunliche Vielfalt der Bakterien. Diese winzigen Lebewesen besitzen einen eigenen Stoffwechsel und können sich eigenständig vermehren. Dabei nehmen sie ganz unterschiedliche Erscheinungsformen an: Manche sind kugelrund, andere ähneln Stäbchen, gewundenen Spiralen oder feinen Fäden. Da sie lebendige Zellen sind, lassen sich bakterielle Infektionen oft gezielt mit Antibiotika behandeln.

Viren hingegen sind noch um ein Vielfaches kleiner und gelten biologisch gesehen nicht als Lebewesen. Sie besitzen keinen eigenen Stoffwechsel zur Energiegewinnung und können ohne fremde Hilfe nicht überleben. Um sich zu vermehren, dringen sie in die Zellen eines Wirtes ein und spannen dessen Zellmaschinerie für ihre Zwecke ein. Gegen Viren sind Antibiotika daher völlig wirkungslos – hier muss das eigene Immunsystem die Hauptarbeit leisten.

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