Senkt Raucherentwöhnung den Cholesterinspiegel?

Ja, das Aufhören mit dem Rauchen kann dazu beitragen, den Cholesterinspiegel langsam zu senken – und zwar auf gesunde Weise. Obwohl bereits bestehende Fettablagerungen in den Arterien durch das Rauchen aufhören nicht einfach verschwinden, wirkt sich der Verzicht positiv auf den Gesamtstoffwechsel aus. Studien zeigen, dass Raucher nach dem Entwöhnungsversuch oft eine Verbesserung ihrer Blutfettwerte verzeichnen.

Das liegt daran, dass Nikotin und andere Schadstoffe aus dem Rauch das Gleichgewicht der Fette im Blut stören. Sie erhöhen das sogenannte „schlechte“ LDL-Cholesterin und senken gleichzeitig das „gute“ HDL-Cholesterin. Wer mit dem Rauchen aufhört, gibt dem Körper die Chance, dieses Gleichgewicht langsam wiederherzustellen. Der Cholesterin- und Triglyceridspiegel im Blut sinkt dadurch messbar.

Dadurch wird die Bildung neuer Fettablagerungen in den Gefäßen verlangsamt – ein entscheidender Schritt zur Vorbeugung von Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Bereits innerhalb weniger Wochen nach dem letzten Glimmstängel zeigen sich erste Verbesserungen im Blutbild.

Zwar ersetzt der Rauchstopp keine gesunde Ernährung oder Bewegung, aber er ist ein mächtiges Werkzeug für eine bessere Herz-Kreislauf-Gesundheit. Wer raucht, tut nicht nur seiner Lunge etwas Gutes, wenn er aufhört – auch das Herz und die Gefäße profitieren direkt. Ein guter Grund mehr, den Entschluss zu wagen.

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