Warum Buchen flachwurzelnd sind – und was das für die Pflege bedeutet
Wer eine Buchenhecke pflanzen möchte, sollte wissen: Buchen sind klassische Flachwurzler. Ihre Wurzeln wachsen nicht tief in den Boden, sondern breiten sich dafür weit in die Breite aus – oft bis zum Rand der Kronenfläche. Dieses Wurzelsystem sorgt dafür, dass die Bäume stabil stehen und gut Wasser und Nährstoffe aufnehmen können, besonders in lockeren, gut durchlässigen Böden.
Die flache Wurzelstruktur hat aber auch Konsequenzen. Einmal eingewurzelte Buchen lassen sich kaum noch umsetzen. Wenn man sie entfernt, wachsen sie an der alten Stelle in der Regel nicht mehr nach. Deshalb ist die richtige Planung vor dem Pflanzen entscheidend: Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Standort mit humosem, leicht feuchtem Boden.
Beim Pflanzen einer Buchenhecke gilt: Je eher man beginnt, desto besser. Die beste Pflanzzeit ist von September bis November oder im zeitigen Frühjahr. Wichtig ist, genügend Abstand zwischen den einzelnen Pflanzen zu lassen – meist 3 bis 5 Stück pro Meter – damit sich die Wurzeln gut entfalten können, ohne sich zu sehr gegenseitig zu behindern.
Ein weiterer Vorteil der Buche: Sie hält ihre braunen Blätter im Winter, was für eine dichte, blickdichte Hecke auch in der kalten Jahreszeit sorgt. Mit etwas Geduld und der richtigen Standortwahl entwickelt sich aus jungen Buchen im Laufe der Jahre eine langlebige, pflegeleichte Hecke – ganz natürlich gewachsen und fest verwurzelt im Boden.
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