Ein Löffchen Zimt am Tag – gesund oder zu viel des Guten?
Wer Zimt liebt, kennt das warme, süße Aroma, das er Keksen, Milch oder Porridge verleiht. Doch ist es gesund, täglich Zimt zu essen? Die Antwort lautet: Ja – aber nur in Maßen.
Gerade Cassia-Zimt, die häufigste Art im Handel, enthält Coumarin, eine natürliche Verbindung, die in größeren Mengen die Leber belasten kann. Für einen Erwachsenen liegt die unbedenkliche Menge bei etwa 2 Gramm Zimt pro Tag. Das klingt wenig, ist aber schnell erreicht: schon 24 kleine Zimtsterne oder eine größere Portion Lebkuchen liegen in dieser Region.
Wer regelmäßig solche Mengen verzehrt, sollte umdenken – nicht nur wegen des Coumarins, sondern auch wegen des Zuckers und der Kalorien in zimthaltigen Süßigkeiten. Wer den Geschmack schätzt, sollte lieber auf echten Ceylon-Zimt zurückgreifen. Der hat deutlich weniger Coumarin und ist bedenkenloser in größeren Mengen zu genießen.
Zimt hat durchaus positive Seiten: Er besitzt antioxidative Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel leicht beeinflussen – hilfreich für manche, aber kein Wundermittel. Wie so oft gilt: Die Dosis macht das Gift. Ein halber Teelöffel Zimt am Tag in Joghurt oder Haferflocken ist eine sichere, wohlschmeckende Bereicherung.
Also ja – täglich Zimt ist in Ordnung. Aber bleib mit der Menge im Rahmen, vor allem bei Cassia-Zimt. Und genieße ihn lieber in gesunden Gerichten als in Lebkuchen-Überdosis zur Weihnachtszeit.
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