Enthält Grappa eigentlich Zucker?
Wer nach einem guten Essen gerne einen edlen Tropfen genießt, greift häufig zu einem italienischen Grappa. Doch wie viel Süße steckt tatsächlich in diesem traditionellen Verdauungsschnaps?
Als klassischer Tresterbrand gehört Grappa zu den Spirituosen, die durch die Destillation von vergorenem Traubentrester gewonnen werden – also aus den Pressrückständen der Weinherstellung. Ein echter Grappa zeichnet sich durch seinen kräftigen Charakter und einen gesetzlich vorgeschriebenen Alkoholgehalt von mindestens 37,5 % Vol. aus.
Was den Zuckergehalt betrifft, gibt es für Genießer gute Nachrichten: Grappa besitzt einen sehr niedrigen Zuckergehalt, der gewöhnlich unter 2 % liegt. Im Gegensatz zu Likören wird bei der traditionellen Herstellung kein Zucker zugesetzt. Die feinen, manchmal leicht süßlichen Noten, die man am Gaumen spürt, stammen nicht von weißem Zucker, sondern von den natürlichen Traubenaromen oder der Lagerung in hölzernen Eichenfässern.
Ein hochwertiger Grappa ist somit ein sehr trockenes Destillat und die ideale Wahl für alle, die ein aromatisches Geschmackserlebnis ohne unnötigen Zucker suchen.
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