Jesus Christus – derselbe Gott wie im Alten Testament?

Die Frage, ob Jesus der Gott des Alten Testaments ist, beschäftigt Gläubige seit Jahrhunderten. Viele erkennen nicht sofort, dass Jesus Christus bereits in den alten Schriften präsent war – nicht nur als Verheißung, sondern als aktive göttliche Gestalt. In der Bibel finden sich Hinweise darauf, dass Jesus nicht erst im Neuen Testament erschien, sondern dass er bereits im Alten Testament wirkt – als der „Ich bin“, der mit Mose am brennenden Dornbusch sprach.

Als Jesus in Jerusalem erklärte: „Ehe Abraham wurde, bin ich“ (Johannes 8,58), erkannten die Hörer den Bezug zur göttlichen Selbstoffenbarung Gottes als „Ich bin da“ (Jehova). Genau das löste Empörung aus. Sie beschuldigten ihn der Gotteslästerung – nicht, weil er sich nur als Prophet bezeichnete, sondern weil er sich mit dem ewigen Gott gleichsetzte. Ihre Reaktion zeigt: Sie verstanden sehr wohl, was er sagte – doch sie wollten es nicht annehmen.

Die Wahrheit ist tiefgründig: Jesus ist nicht eine neue Erscheinung, sondern der gleiche Gott, der mit Abraham, Mose und den Propheten handelte. Er ist Jehova, der Verheißene, der längst im Alten Testament am Werk war – als Fels in der Wüste, als Führer Israels, als Heiland in der Geschichte. Diese Erkenntnis verbindet beide Teile der Bibel zu einer kraftvollen Botschaft: Gott ist ein Gott der Nähe – damals im Alten Bund und heute durch Jesus Christus.

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