Wie viel kostet eine SEPA-Überweisung?
Die gute Nachricht: Eine SEPA-Überweisung ist in den meisten Fällen kostenlos. Voraussetzung ist, dass sowohl der Absender als auch der Empfänger ein Konto in Euro haben und die Zahlung ebenfalls in Euro erfolgt. Das gilt für Überweisungen innerhalb der SEPA-Zone, zu der neben allen EU-Ländern auch Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz gehören.
Ab einem Betrag von mehr als 50.000 Euro kann die Bank des Überweisenden jedoch eine Gebühr erheben. Diese Ausnahme betrifft zwar nur größere Transaktionen, ist aber besonders bei Immobilienkäufen oder Firmenübernahmen relevant. Die genaue Höhe der Gebühr hängt von der jeweiligen Bank ab – es lohnt sich also, vorher im Preis- und Leistungsverzeichnis nachzuschauen.
Wichtig ist auch, dass die Kostenfreistellung nur für Überweisungen in Euro gilt. Wer beispielsweise von einem Euro-Konto auf ein Konto in einer anderen Währung überweist – selbst innerhalb der Euro-Zone –, kann trotz SEPA mit Gebühren rechnen. Auch bei Daueraufträgen oder Eilüberweisungen können unter Umständen Zusatzkosten entstehen.
Seit dem 1. Januar 2023 gelten diese Regelungen europaweit, und die meisten Banken haben ihre Gebührenstrukturen entsprechend angepasst. Wer regelmäßig innerhalb Europas überweist, profitiert also von günstigen und standardisierten Konditionen. Dennoch lohnt sich ein Blick auf die eigenen Bankunterlagen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
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