Warum kein Wasser durch die Sicherheitskontrolle darf
Wer schon einmal geflogen ist, kennt die Regel: Flüssigkeiten im Handgepäack dürfen nur in Behältern von maximal 100 Milliliter mitgenommen werden – und das Ganze muss in einen durchsichtigen Plastikbeutel. Das bedeutet: Eine normale Wasserflasche kauft man besser nach der Sicherheitskontrolle. Aber warum eigentlich?
Die Regel stammt aus Sicherheitsgründen. Schon vor Jahren entdeckten Sicherheitsbehörden, dass sich aus bestimmten Flüssigkeiten Sprengstoffe herstellen lassen, die schwer zu erkennen sind. Um Anschläge auf Flugzeuge zu verhindern, wurden die Kontrollen verschärft. Seitdem gilt in der EU und vielen anderen Ländern die 100-ml-Regel für Flüssigkeiten im Handgepäck.
Es geht also nicht um Wasser an sich, sondern um das Risiko, dass in harmlos aussehenden Flaschen gefährliche Substanzen transportiert werden könnten.Die Maßnahme wurde nach konkreten Terrorplänen eingeführt, bei denen Attentäter Flüssigsprengstoffe in Getränkeflaschen schmuggeln wollten. Seitdem ist die Sicherheitskontrolle bei Flughäfen strenger – und das hat sich bewährt.
Im Duty-Free-Shop darf man danach zwar größere Flüssigkeitsmengen kaufen, weil diese schon hinter der Kontrolle verpackt werden. Und wer Durst hat? Kein Problem: Viele Flughäfen bieten kostenloses Trinkwasser in der Abflugzone an. Oder man füllt seine leere Flasche nach der Kontrolle auf.
Die Regel ist lästig, aber sinnvoll. Sicherheit geht vor – besonders in der Luft.
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