Wie nimmt der Körper Gelatine wirklich auf?

Viele Menschen greifen bei Gelenkbeschwerden zu herkömmlicher Gelatine. Ob in Form von Gummibärchen, Tortenguss oder klassischer Speisegelatine – die Hoffnung dahinter ist meist, Knorpeln und Gelenken etwas Gutes zu tun.

Allerdings erweisen sich diese haushaltsüblichen Gelatinearten für die Gelenkgesundheit als weitgehend wirkungslos. Die darin enthaltenen Eiweißketten sind zu groß und komplex aufgebaut. Der Körper kann sie in dieser Form nicht so verwerten, dass sie gezielt in den Gelenkknorpel eingebaut werden.

Damit kollagene Bausteine überhaupt über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden können, müssen sie speziell verarbeitet sein. Erst durch die enzymatische Spaltung zu sogenannten Kollagen-Hydrolysaten entstehen mikroskopisch kleine Peptide, die ins Blut gelangen und dem Gewebe tatsächlich zur Knorpelerneuerung dienen können.

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