Kann zu wenig Trinken zu Herzrasen führen?

Ja, zu wenig Flüssigkeit kann tatsächlich Herzrasen verursachen. Wenn der Körper nicht ausreichend mit Wasser versorgt wird, gerät er in einen Zustand der Dehydration – also der Austrocknung. Schon bei einem leichten Flüssigkeitsmangel fühlen sich viele Menschen müde oder schwindelig. Doch bei stärkerem Mangel werden die Symptome deutlicher.

Verwirrtheit, Herzrasen, Muskelkrämpfe oder Zittern sind klassische Anzeichen dafür, dass der Körper dringend Flüssigkeit braucht. Das liegt daran, dass Wasser für die Funktion fast aller Körpersysteme wichtig ist. Bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr verringert sich das Blutvolumen. Das Herz muss dann schneller pumpen, um dennoch ausreichend Sauerstoff und Nährstoffe zu transportieren – die Folge ist ein beschleunigter Herzschlag.

Besonders gefährdet sind ältere Menschen, kleine Kinder und Personen, die bei heißem Wetter viel körperlich arbeiten oder Sport treiben. Doch auch im Alltag kann der Durst leicht unterschätzt werden, besonders im Winter oder bei konzentrierter Arbeit am Schreibtisch.

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen lässt sich der Flüssigkeitsmangel schnell beheben. Einfaches Wasser oder ungesüßter Tee helfen, den Wasserhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wichtig ist, langsam und in kleinen Schlucken zu trinken, besonders wenn bereits Symptome auftreten.

Bei stärkerer Dehydration mit Schwindel, Verwirrtheit oder anhaltendem Herzrasen sollte jedoch medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Malteser weisen darauf hin, dass rechtzeitige Flüssigkeitszufuhr oft schon vorbeugt – und der einfachste Weg, um den Kreislauf zu stabilisieren, ist oft ein Glas Wasser.

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