Kann man einen leeren Akku wirklich wiederbeleben?

Wenn das Smartphone tot ist und sich partout nicht mehr einschalten lässt, fragen sich viele: Lässt sich der Akku noch retten? Einige Nutzer schwören auf eine ungewöhnliche Methode – mit einer 9-Volt-Batterie den Akku vorübergehend „wiederzubeleben“. Klingt wie ein Stunt aus einem Actionfilm, funktioniert aber nach einem simplen Prinzip: ähnlich wie man eine Autobatterie überbrückt, soll ein kurzer Stromstoß von der 9V-Batterie genügen, um den Akku minimal aufzuladen – gerade genug, damit das Gerät anspringt.

Dafür werden nur wenige Materialien benötigt: eine handelsübliche 9V-Batterie, zwei kleine Drähte und etwas Isolierband. Vorsichtig werden die Drähte an die Kontakte des Akkus und die Batterie angeschlossen. Doch Achtung: Diese Methode ist kein offizieller Reparaturweg und birgt Risiken. Bei falscher Handhabung kann es zu Kurzschlüssen, Überhitzung oder sogar zur Beschädigung des Geräts kommen.

Meistens hilft es eigentlich schon, das Gerät mit dem Original-Ladegerät einige Minuten lang zu laden – besonders wenn der Akku tiefentladen ist. In den meisten Fällen erkennt das Smartphone dann wieder genug Spannung und startet. Sollte das nicht reichen, ist ein Akku-Reset oder ein Tausch durch einen Fachmann die sicherere Lösung.

Während die 9V-Methode in Einzelfällen als Nottrick funktionieren mag, ist sie alles andere als zuverlässig. Besser: Sparsam mit der Batterie umgehen, Tiefentladungen vermeiden und bei Schwächeanzeichen frühzeitig handeln. Ein paar Prozent mehr Akkulaufzeit sind es meist nicht wert, das Gerät – oder sich selbst – zu gefährden.

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