Kann schwarzer Hautkrebs im Blut erkannt werden?
Ein schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, lässt sich nicht direkt im Blut nachweisen. Dennoch kann eine Blutuntersuchung in bestimmten Fällen Hinweise liefern – besonders wenn der Krebs bereits fortgeschritten ist. Ärzte messen dabei bestimmte sogenannte Tumormarker, wie zum Beispiel das LDH (Laktatdehydrogenase). Ist dieser Wert erhöht, kann das auf Metastasen, also Tochtergeschwülste, hindeuten.
Die Diagnose beginnt meist mit der Haut. Verdächtige Muttermale werden zunächst vom Hautarzt begutachtet, oft mithilfe einer Sonnenbrille für die Haut – der sogenannten Dermatoskopie. Wenn der Verdacht besteht, wird das betroffene Gewebe entfernt und im Labor untersucht. Das ist der sicherste Weg, um einen schwarzen Hautkrebs zu bestätigen.Bildgebende Verfahren wie Ultraschall (Sonografie), CT oder MRT kommen erst später zum Einsatz – meist ab Stadium IIb oder bei fortgeschrittenem Befund. Sie helfen dabei, festzustellen, ob der Tumor auf andere Organe wie Lymphknoten, Leber oder Lunge übergegriffen hat.
Frühe Erkennung rettet Leben. Je früher ein Melanom entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb gilt: Auffällige, schnell wachsende oder veränderliche Hautstellen sollten möglichst schnell vom Arzt gecheckt werden. Regelmäßige Selbstkontrollen und Vorsorgeuntersuchungen sind daher wichtig – besonders für Menschen mit vielen Muttermalen oder familiärer Vorerkrankung.
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