Was tun bei nächtlichem Husten?

Kennt man das Gefühl: Mitten in der Nacht wacht man keuchend auf, der Hals kratzt, der Husten will einfach nicht aufhören. Besonders lästig, weil der Schlaf dadurch empfindlich gestört wird. Doch es gibt einen einfachen, bewährten Tipp, der helfen kann – und das ohne Chemie.

Ein altbewährtes Hausmittel: Etwas erwärmtes Olivenöl auf Brust und Hals einmassieren. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, wirkt aber oft erstaunlich gut. Das warme Öl beruhigt die Atemwege, lindert den Reiz und hilft, die nächtlichen Hustenanfälle zu mildern. Wichtig ist dabei, den Oberkörper gut warm zu halten – ein dicker Schlafanzug oder eine Wolldecke machen’s möglich.

Warum funktioniert das? Olivenöl hat eine schützende, reizmindernde Wirkung. Auf der Haut aufgetragen, kann es lokal wärmend wirken und die Durchblutung fördern. Bei Erkältungen, die oft für nächtlichen Husten verantwortlich sind, unterstützt das den Heilungsprozess.

Das Beste: Man braucht dafür nichts Exotisches – Olivenöl findet sich in den meisten Küchen. Natürlich ersetzt das Hausmittel keinen Arztbesuch, wenn der Husten länger anhält oder mit Fieber einhergeht. Doch für gelegentliche nächtliche Beschwerden ist es eine sanfte, natürliche Hilfe, um endlich wieder zur Ruhe zu kommen.

Also beim nächsten Mal: Nicht gleich zur Tablette greifen – vielleicht hilft ja schon ein kleiner Schuss Olivenöl aus der Küche.

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