Kann Durst das Herz gefährden?
Wussten Sie, dass schon ein geringer Flüssigkeitsmangel Auswirkungen auf Ihr Herz haben kann? Wenn Sie zu wenig trinken, verdickt sich das Blut langsam. Dadurch kann es deutlich schwerer durch die feinen Blutgefäße fließen. Das Herz muss stärker pumpen, um den Kreislauf aufrechtzuerhalten – eine Belastung, die besonders bei älteren Menschen oder bestehenden Herzproblemen gefährlich werden kann.
Viele unterschätzen, wie schnell ein leichter Mangel entsteht. Schon bei einem Verlust von einem bis zwei Prozent des Körpergewichts an Flüssigkeit spürt man oft nur leichte Müdigkeit oder einen leichten Kopfschmerz. Doch das ist bereits ein Warnzeichen. Der Körper signalisiert: Ich brauche mehr.
Regelmäßiges Trinken – vor allem Wasser oder ungesüßte Tees – hilft, das Blut fließfähig zu halten und das Herz zu entlasten. Gerade im Sommer oder bei körperlicher Anstrengung ist es wichtig, genug zu sich zu nehmen, auch wenn man keinen starken Durst verspürt. Denn der Durst kommt oft zu spät: Wenn Sie erst dann trinken, ist der Körper bereits leicht dehydriert.
Die Schlaganfall-Hilfe weist darauf hin, dass ausreichendes Trinken auch zur Prävention von Schlaganfällen beiträgt. Dickflüssiges Blut erhöht das Risiko für Verstopfungen in den Gefäßen – ein möglicher Auslöser. Ein simpler Griff zum Wasserglas kann also mehr bewirken, als nur den Durst zu stillen.
Also: Halten Sie ein Glas Wasser griffbereit – Ihr Herz wird es Ihnen danken.
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