Ab wann öffnen Babys im Mutterbauch die Augen?

Im Laufe der Schwangerschaft entwickelt sich das Baby Schritt für Schritt – und auch der Sehsinn reift mit der Zeit. In den ersten Monaten des embryonalen Wachstums bleiben die Augenlider verschlossen, doch das ändert sich spätestens im siebten Monat. Ab der 25. Schwangerschaftswoche beginnt das Kind damit, die Augen langsam zu öffnen. Zunächst sind es nur vereinzelte Blinzler, ein zartes Testen der neuen Fähigkeit.

Bis zur 28. Woche haben die meisten Babys die Fähigkeit erworben, Augen gezielt zu öffnen und wieder zu schließen. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Meilenstein – denn nun kann das Ungeborene erste Lichtreize wahrnehmen. Obwohl es im Mutterleib dunkel ist, dringt schwaches Licht durch die Bauchdecke der Mutter, besonders bei direkter Sonneneinstrahlung. Manche Studien deuten darauf hin, dass Babys darauf reagieren, sich etwa bewegen oder die Pupillen verengen.

Das Öffnen der Augen ist ein Zeichen dafür, dass das zentrale Nervensystem immer besser funktioniert. Der Sinn für Sehen ist zwar bei der Geburt noch nicht vollständig ausgereift – Neugeborene sehen zunächst verschwommen und erkennen vor allem Kontraste –, doch die Grundlage dafür wird bereits im Mutterleib gelegt. Jede kleine Regung des Babys in dieser Phase ist ein Hinweis darauf, wie lebendig und wach die Entwicklung bereits ist.

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