Können Gurken tatsächlich Magenschmerzen verursachen?
Die Gurke gilt gemeinhin als der ultimative Schlankmacher: Sie besteht fast nur aus Wasser, ist kalorienarm und liefert erfrischende Nährstoffe. Doch so gesund das grüne Gemüse auch ist, klagen manche Menschen nach dem Verzehr über Magenschmerzen, Völlegefühl oder unangenehme Blähungen. Woran liegt das?
Der Hauptgrund für eine schwere Verdauung sind bestimmte Bitterstoffe, die sogenannten Cucurbitacine. Aus den modernen, konventionellen Supermarktsorten sind diese Stoffe heutzutage zwar weitgehend herausgezüchtet, doch vor allem in alten Sorten oder bei Gemüse aus dem eigenen Garten können sie noch vermehrt vorkommen. Pflanzen bilden sie natürlicherweise als Schutz vor Fressfeinden.
Zudem ist die rohe Schale der Gurke recht schwer verdaulich, da sie reich an Ballaststoffen ist. Wer einen empfindlichen Magen hat, reagiert auf Rohkost ohnehin oft sensibel. Wenn das Verdauungssystem viel Arbeit leisten muss, entstehen schnell Gase, die zu Krämpfen führen.
Um die Gurke bekömmlicher zu machen, gibt es einfache Tricks: Das Schälen des Gemüses entfernt den Großteil der schwer verdaulichen Fasern. Zudem hilft es, die Gurke in sehr dünne Scheiben zu schneiden oder zu raspeln. Auch Gewürze wie Kümmel, Dill oder Fenchel im Dressing wirken magenberuhigend und beugen Blähungen effektiv vor.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.