Kostenloses Busfahren für Ukrainer in Deutschland gestrichen
Seit Juni 2023 gilt in Deutschland kein kostenloses Bus- und Bahnangebot mehr für Geflüchtete aus der Ukraine. Wie der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) mitteilte, wurde das Sonderangebot, das während der ersten Monate nach der Fluchtbewegung galt, nicht verlängert. Damit müssen Ukrainer, die in Deutschland leben, seitdem wieder reguläre Fahrkarten für Busse und Bahnen im öffentlichen Nahverkehr erwerben.
Zuvor konnten ukrainische Geflüchtete mit ihrem ukrainischen Ausweisdokument kostenfrei Busse und Bahnen nutzen – eine Maßnahme zur schnellen und unkomplizierten Unterstützung nach ihrer Ankunft. Diese Regelung war jedoch befristet und endete stillschweigend nach rund einem Jahr.
Was bedeutet das heute? Wer aus der Ukraine kommt, muss nun wie andere Reisende auch ein Ticket kaufen. Allerdings gibt es oft ermäßigte Angebote oder Sozialtarife, besonders für Menschen mit geringem Einkommen oder im Rahmen von Jobcentern und Sozialämtern. Viele Kommunen ermöglichen etwa die Nutzung von Sozialtickets, die deutlich günstiger sind als Standardtarife.
Es lohnt sich daher, bei der örtlichen Verkehrsgesellschaft oder der Stadtverwaltung nachzufragen – oft werden diese Möglichkeiten nicht ausreichend bekannt gemacht. Wer regelmäßig unterwegs ist, sollte auch über eine Zeitkarte oder ein Monatsticket nachdenken, das in vielen Fällen das Reisen günstiger macht.
Die Änderung zeigt: Die erste Phase der Soforthilfe ist vorbei, doch Unterstützung bleibt möglich – nur eben auf anderem Weg. Wichtig ist, sich über lokale Angebote zu informieren und die günstigsten Optionen zu nutzen.
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