Sollte man Freundschaftsdienste versichern?

Es kommt oft vor: Ein Freund bittet um einen Gefallen – etwa beim Umzug hilft oder das Auto kurz ausleiht. Was zunächst harmlos klingt, kann teuer werden, wenn dabei etwas schiefgeht. Wer beispielsweise beim Transport einen Schrank beschädigt oder bei einer Ausfahrt versehentlich ein anderes Fahrzeug rammt, könnte für den Schaden aufkommen müssen.

Gefälligkeitsschäden sind unter bestimmten Voraussetzungen versicherbar. Viele moderne Privathaftpflichtversicherungen bieten einen eigenen Baustein für sogenannte Gefälligkeitsschäden. Diese Deckung greift, wenn bei freiwilligen, nicht geschäftlichen Hilfsleistungen – also Freundschaftsdiensten – Dritte oder deren Eigentum geschädigt werden.

Ohne eine solche Absicherung läuft man Gefahr, selbst tief in die Tasche greifen zu müssen. Nicht jede Haftpflicht übernimmt dies automatisch – ein genauer Blick in die Vertragsbedingungen lohnt sich daher. Bei manchen Anbietern muss der Baustein explizit hinzugebucht werden, bei anderen ist er bereits inkludiert.

Denken Sie daran: Auch zwischen Freunden können Schäden teuer werden. Wer regelmäßig anderen hilft – sei es beim Transport, dem Gartentipp oder dem Ausleihen von Werkzeug –, sollte prüfen, ob seine Versicherung dafür wirklich Schutz bietet.

Ein kleiner Zusatz im Vertrag kann im Ernstfall viel Ärger und Kosten ersparen. Fragen Sie daher Ihren Versicherer oder nutzen Sie Vergleichsportale wie tarif-testsieger.de, um die passende Absicherung für Alltagshilfen zu finden.

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