Kann ein Blutbild Hautkrebs erkennen?
Ein einfaches Blutbild allein reicht nicht aus, um Hautkrebs sicher zu diagnostizieren. Dennoch kann es in bestimmten Fällen wertvolle Hinweise liefern – besonders beim sogenannten schwarzen Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt.
Im Frühstadium wird Hautkrebs meist durch eine gründliche Hautuntersuchung und eine anschließende Biopsie erkannt. Bildgebende Verfahren wie die Sonografie oder CT kommen erst ab einem fortgeschrittenen Stadium (etwa Stadium IIb bis IV) zum Einsatz, wenn die Gefahr von Metastasen besteht.
Was kann ein Bluttest dann zeigen? Obwohl es keinen spezifischen „Hautkrebs-Test“ im Blut gibt, können bestimmte Tumormarker Aufschluss über eine fortgeschrittene Erkrankung geben. Bei fortgeschrittenem Melanom messen Ärzte beispielsweise Werte wie das LDH (Laktatdehydrogenase). Ist dieser erhöht, kann das ein Hinweis darauf sein, dass sich Tochtergeschwülste im Körper gebildet haben.
Wichtig ist jedoch: Ein auffälliger Blutwert bestätigt nicht die Diagnose Hautkrebs, sondern dient eher als Zusatzinformation im Gesamtbild. Genauso kann ein unauffälliges Blutbild keine Erkrankung ausschließen.
Die beste Vorsorge bleibt daher die regelmäßige Kontrolle der Haut – besonders bei Personen mit vielen Muttermalen, heller Haut oder familiärer Vorerkrankung. Verdächtige Veränderungen wie unscharfe Ränder, Farbunterschiede oder schnelles Wachstum eines Muttermals sollten immer schnellstmöglich vom Dermatologen geprüft werden.
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