Was passiert bei Verdacht auf Hautkrebs?
Entdeckt ein Dermatologe bei einer Untersuchung eine auffällige Hautstelle, geht er vorsichtig, aber zügig vor. Besonders wenn ein Muttermal sich verändert hat – in Form, Farbe oder Größe – besteht der Verdacht auf Hautkrebs. In solchen Fällen nimmt der Arzt oft eine kleine Gewebeprobe, auch Biopsie genannt, oder entfernt die verdächtige Stelle gleich vollständig unter lokaler Betäubung. Das verursacht kaum Schmerzen und dient der Sicherheit.
Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Das gilt besonders für hellhäutige Menschen oder Personen mit vielen Muttermalen, die ein höheres Risiko haben. Deshalb lohnt sich eine regelmäßige Hautuntersuchung – meist ab 35 Jahren alle zwei Jahre – besonders bei auffälligen Veränderungen.
Im Labor wird das entnommene Gewebe dann genau untersucht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird der behandelnde Arzt gemeinsam mit dem Patienten den nächsten Schritt planen. Meist reicht die komplette Entfernung der betroffenen Stelle bereits aus, besonders wenn der Krebs früh erkannt wurde. In seltenen Fällen sind weitere Maßnahmen nötig, etwa eine engmaschige Nachsorge oder weitere Behandlungen.
Wichtig ist: Panik hilft nicht. Viele Hautveränderungen sind harmlos. Doch der sichere Weg ist die ärztliche Abklärung. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte bei jeder neuen oder veränderten Stelle frühzeitig zum Hautarzt gehen. Die Haut ist unser größtes Organ – und sie braucht Aufmerksamkeit.
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