Wie erkennt man ein Basaliom in der Anfangsphase?
Ein Basaliom, auch Basalzellkarzinom genannt, zeigt sich am Anfang oft unscheinbar – manchmal wie ein harmloser Pickel oder eine kleine Wunde, die einfach nicht verheilt. Viele Menschen bemerken es zunächst gar nicht, weil es weder schmerzt noch juckt. Typisch ist jedoch, dass die Stelle immer wieder leicht blutet, verkrustet und dann erneut auftaucht, als würde sie nie richtig abheilen.
Meist beginnt es als winziger, glänzender Hautnägelchen, der von feinen, sichtbaren Blutgefäßen durchzogen ist. Mit der Zeit wächst diese Stelle langsam und bildet einen charakteristischen Rand, der wie ein Wall aus winzigen, perlenartigen Knötchen aussieht. Diese „Perlenreihe“ ist ein klassisches Merkmal eines fortgeschrittenen Basalioms.
Je früher ein Basaliom erkannt wird, desto besser lässt es sich behandeln.Da es meist an sonnenexponierten Stellen wie Gesicht, Nase oder Ohren auftritt, lohnt es sich, diese Bereiche regelmäßig zu kontrollieren – besonders, wenn man viel Zeit im Freien verbracht hat. Auch wenn Basaliome selten streuen, können sie tief in die Haut eindringen und umliegendes Gewebe schädigen, wenn sie unbehandelt bleiben.
Wer also eine Wunde bemerkt, die über Wochen nicht verschwindet oder immer wieder blutet, sollte unbedingt einen Hautarzt aufsuchen. Eine einfache Untersuchung mit dem Dermatoskop reicht oft schon aus, um Klarheit zu schaffen. Früherkennung ist der beste Schutz – denn jedes Basaliom ist heilbar, wenn es rechtzeitig erkannt wird.
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