Soll Schnaps im Kühlschrank gelagert werden?
Die Lagerung von Schnaps und anderen Spirituosen ist vielen nicht gleichgültig – besonders, wenn man einen besonderen Tropfen lange genießen möchte. Die gute Nachricht: Grundsätzlich muss Schnaps nicht in den Kühlschrank. Bei klarem Schnaps wie Korn, Wodka oder Obstler reicht es völlig aus, ihn kühl, dunkel und temperaturstabil aufzubewahren.
Die ideale Lagertemperatur liegt unter 20 Grad Celsius. Ein Schrank in der Küche, ein Keller oder ein schattiger Platz im Wohnzimmer sind dafür gut geeignet. Wichtig ist, direkte Sonneneinstrahlung und große Temperaturschwankungen zu vermeiden – diese können den Geschmack beeinträchtigen und die Verdunstung des Alkohols fördern.
Ein kühler Platz hält die Qualität langfristig stabil. Der Kühlschrank ist dafür zwar geeignet, aber oft übertrieben – besonders, weil er Platz braucht, den man für Lebensmittel besser nutzen kann. Lediglich bei aromatischen, leicht verderblichen Spirituosen wie hausgemachtem Kräuterschnaps oder Likören mit Fruchtanteil kann Kühlung nach dem Öffnen sinnvoll sein, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Gut verschlossen und richtig gelagert hält sich hochprozentiger Alkohol oft jahrelang, ohne an Qualität zu verlieren. Der Geschmack verändert sich zwar mit der Zeit minimal, aber ein ordentlich gelagerter Schnaps wird nicht „schlecht“.
Also: Kühlschrank? Nicht nötig – aber kühl, dunkel und konstant ist die goldene Regel.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.