Wann tritt Hautkrebs auf und wo entsteht er?
Schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, kann im Laufe des Lebens an ganz unterschiedlichen Stellen des Körpers entstehen – nicht nur da, wo die Sonne häufig hinscheint. Tatsächlich können Melanome auch an ungewöhnlichen Stellen auftreten: zwischen den Zehen, im Genitalbereich oder sogar am Auge. Das überrascht viele, denn meist assoziieren wir Hautkrebs mit zu viel Sonnenexposition. Doch die Ursachen sind komplexer.
Die Erkrankung zeigt sich besonders häufig bei Menschen zwischen 45 und 60 Jahren. In dieser Altersgruppe steigt das Risiko deutlich, weshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig sind. Gerade weil Melanome auch an körperfernen Stellen entstehen können, reicht es nicht, nur die sichtbaren Hautpartien zu beobachten. Oft werden diese Stellen beim Selbstcheck übersehen.
Früherkennung ist entscheidend. Veränderungen an Muttermalen – etwa wenn sie anfangen zu jucken, zu bluten oder sich in Form und Farbe verändern – sollten immer ärztlich geprüft werden. Je früher ein Melanom erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Hautkrebs ist kein unvermeidliches Schicksal – Aufmerksamkeit und Vorsorge machen den Unterschied.
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