Geld ins Ausland überweisen: Das gilt bei der Meldepflicht

Wer Geld ins Ausland überweisen möchte, trifft grundsätzlich auf keine gesetzliche Höchstgrenze für den Betrag. Allerdings gibt es in Deutschland eine wichtige Vorgabe, die Verbraucher bei größeren Summen beachten müssen: die sogenannte Meldepflicht nach der Außenwirtschaftsverordnung.

Sobald eine Überweisung ins Ausland oder eine Zahlung aus dem Ausland den Betrag von 12.500 Euro (oder den entsprechenden Gegenwert in Fremdwährung) übersteigt, muss diese Transaktion der Deutschen Bundesbank gemeldet werden. Diese Regelung dient der statistischen Erfassung des Außenwirtschaftsverkehrs und betrifft Privatpersonen genauso wie Unternehmen.

Die Meldung ist kostenfrei und lässt sich schnell erledigen. Sie können die Transaktion telefonisch unter der Rufnummer 0800 / 1 23 41 11 durchgeben oder das elektronische Allgemeine Meldeportal Statistik (AMS) direkt auf der Website der Bundesbank nutzen. Versäumen Sie diese Pflicht nicht, da bei Missachtung Ordnungswidrigkeiten und Bußgelder drohen.

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