Wann beginnen Wachteln zu krähen?

Wachtelhähne beginnen erst nach etwa 50 Tagen mit ihrem charakteristischen Ruf – oft etwas missverständlich als „Krähen“ bezeichnet. Anders als beim Hahnenschrei auf dem Bauernhof ist das Geräusch bei Wachteln ein kurzes, markantes Piep oder Kreischen, das durchaus überraschen kann. Genau ab diesem Zeitpunkt wird es jedoch kritisch für die Haltung.

Denn spätestens wenn die männlichen Tiere anfangen, Lärm zu machen, sind sie auch geschlechtsreif. In der Praxis bedeutet das: Die Hähne sollten nun entweder von den Hennen getrennt werden – oder direkt geschlachtet werden. In vielen Betrieben geschieht Letzteres, da eine reine Legehaltung ohne ständigen Lärmdiskussion und unerwünschte Fortpflanzung wirtschaftlicher ist.

Die Wachteln selbst sind bereits nach rund sieben Wochen bebrütungsfähig, was die kurze Zeitspanne bis zur Geschlechtsreife unterstreicht. Wer Wachteln hält, sollte diesen Entwicklungszeitraum genau im Blick haben. Wer Tiere behalten möchte, braucht entsprechend viel Platz und eine geordnete Zuchtplanung.

In der Hobbyhaltung lohnt es sich daher oft, sich frühzeitig Gedanken über den Umgang mit den männlichen Tieren zu machen. Wer den sanften Ruf der Wachtel hören möchte, sollte wissen: Er ist zwar niedlich, markiert aber gleichzeitig den Beginn einer neuen, arbeitsintensiveren Phase in der Tierhaltung.

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