Wie lange dauert eine Online-Überweisung wirklich?

Die meisten Menschen gehen heutzutage davon aus, dass eine Online-Überweisung sofort ankommt – doch das ist nicht immer der Fall. Tatsächlich hängt die Dauer davon ab, um welche Art der Überweisung es sich handelt und wann sie getätigt wird.

Online-Überweisungen innerhalb Deutschlands oder des SEPA-Raums sind in der Regel schnell: Meist wird der Betrag bereits am nächsten Bankarbeitstag gutgeschrieben. Wird die Überweisung beispielsweise montags vor der Deadline eingereicht, landet das Geld oft schon am Dienstag auf dem Empfängerkonto.

Doch es gibt Ausnahmen. Wird die Überweisung am Freitagabend oder am Wochenende gestartet, verzögert sich die Buchung auf den nächsten Werktag. In seltenen Fällen kann es auch vorkommen, dass interne Prüfungen oder technische Systeme bei kleineren Instituten die Bearbeitung etwas verlangsamen – aber drei volle Werktage sind hierbei eher unüblich.

Bei beleghaften Überweisungen, also solchen, die nicht digital, sondern per Papierformular eingereicht werden, kann die Bearbeitung bis zu zwei Bankarbeitstage dauern, da hier mehr manuelle Schritte erforderlich sind.

Wichtig ist auch der Unterschied zwischen eingehender Zahlung und verfügbarer Summe. Auch wenn das Geld gebucht ist, kann es je nach Bank kurz dauern, bis es tatsächlich abhebbar oder nutzbar ist.

Wer sicher gehen will, sollte Überweisungen möglichst werktags und vor der Cut-off-Zeit (meist zwischen 14 und 18 Uhr) tätigen. So vermeidet man unnötige Wartezeiten – und das Geld kommt pünktlich an.

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