Brennende Augen: Wann du aufpassen solltest
Ein kurzes Brennen oder Stechen im Auge kennt fast jeder – sei es durch Rauch, Staub oder zu lange Bildschirmarbeit. Meistens vergeht das schnell und ist harmlos. Doch wenn das Gefühl häufig oder über längere Zeit besteht, solltest du genauer hinschauen.
Brennende Augen können ein Zeichen für eine zugrunde liegende Erkrankung sein. Oft sind trockene Augen schuld: Die Tränenflüssigkeit reicht nicht aus, um die Augen ausreichend zu schmieren. Besonders im Winter, bei Klimaanlagen oder nach stundenlangem Arbeiten am Bildschirm tritt das häufig auf. Auch eine Lidrandentzündung (Blepharitis) kann dafür verantwortlich sein – sie führt zu Rötung, Juckreiz und einem brennenden Gefühl am Augenrand.
Ein weiterer möglicher Grund ist die sogenannte Augenrosazea. Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung, die nicht nur die Haut, sondern auch die Augen betrifft. Wer zusätzlich zu brennenden Augen auch gerötete, geschwollene oder tränende Augen hat, sollte einen Augenarzt aufsuchen.
Grundsätzlich entsteht das Brennen immer dann, wenn die Augenoberfläche gereizt oder entzündet ist. Fremdkörper wie Staub oder Insekten können das kurzfristig auslösen, aber auch Allergien, falsche Kontaktlinsen oder Umweltbelastungen wie trockene Luft.
Wichtig ist: Wenn das Brennen länger als ein paar Tage anhält, sich verschlimmert oder mit Sehstörungen einhergeht, ist ein Besuch beim Augenarzt ratsam. Eine frühzeitige Diagnose kann helfen, Komplikationen zu vermeiden. Die Behandlung hängt von der Ursache ab – von speziellen Augentropfen bis hin zu einer Umstellung der Lebensgewohnheiten gibt es viele Möglichkeiten.
Deine Augen sind sensibel. Hör auf sie – besonders wenn sie brennen.
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