IBAN vs. SWIFT: Was ist der Unterschied?

Wenn es um Überweisungen ins Ausland geht, tauchen oft die Begriffe IBAN und SWIFT auf. Doch was bedeuten sie eigentlich? Die IBAN – die „Internationale Bankkontonummer“ – ist im Grunde die erweiterte Version Ihrer normalen Kontonummer. Sie enthält Informationen über das Land, die Bank und das konkrete Konto und stellt sicher, dass Ihr Geld auch wirklich beim richtigen Empfänger landet. In Europa ist die IBAN Standard – auch bei innerdeutschen Überweisungen.

Ganz anders ist der SWIFT-Code, der manchmal auch als BIC (Bank Identifier Code) bezeichnet wird – beides ist dasselbe. Während die IBAN das Konto identifiziert, zeigt der SWIFT-Code, um welche Bank es sich handelt. Er ist wie eine internationale Postleitzahl für Banken und sorgt dafür, dass die Zahlung das richtige Institut erreicht – besonders wichtig bei Überweisungen außerhalb Europas.

Stellen Sie sich vor, Sie schicken eine Postkarte ins Ausland: Die IBAN wäre die vollständige Adresse des Empfängers, während der SWIFT-Code sicherstellt, dass das Paket in die richtige Poststelle gelangt. Bei internationalen Zahlungen brauchen Sie oft beides: sowohl die IBAN des Empfängers als auch den SWIFT-Code seiner Bank. So läuft das Geld sicher und ohne Umwege an sein Ziel.

Seit vielen Jahren sind diese Systeme fester Bestandteil des weltweiten Zahlungsverkehrs – und machen Überweisungen über Grenzen hinweg heute schneller und zuverlässiger denn je.

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