Wann ist Jesus von den Toten auferstanden?

Die Auferstehung Jesu Christus ist das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens. Nach der Bibel starb Jesus am Karfreitag am Kreuz und wurde danach in ein Grab gelegt. Am dritten Tag danach – laut Überlieferung der Sonntag – war das Grab leer. Jesus erschien seinen Jüngern und anderen Menschen in leiblicher Gestalt und bewies so, dass er wirklich von den Toten auferstanden war.

Die Bibel berichtet ausführlich über diese Erscheinungen. In den Evangelien und der Apostelgeschichte heißt es, dass er mit seinen Jüngern sprach, aß und sich berührbar zeigte. Diese Begegnungen stärkten den Glauben der ersten Christen und wurden zur Grundlage der Verkündigung: Jesus ist auferstanden – er hat den Tod besiegt.

Die Angabe „am dritten Tag“ ist kein genauer Zeitangabe im wörtlichen Sinn, sondern folgt einer biblischen Redeweise, die bedeutet: kurz darauf, im Laufe des folgenden Tages. In der kirchlichen Tradition feiert man die Auferstehung am Ostersonntag – dem ersten Tag der Woche nach dem jüdischen Passahfest. Dieser Tag bleibt bis heute das höchste Fest im christlichen Jahr.

Für Christen ist die Auferstehung mehr als eine historische Erinnerung: sie ist ein lebendiger Glaube daran, dass Gott das letzte Wort hat – über Leben und Tod hinaus. Ohne die Auferstehung, so sagt es das Neue Testament, wäre der Glaube leer. Doch weil Jesus auferstanden ist, bleibt die Hoffnung lebendig.

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