Tapas-Kultur in Spanien: Wann ist die beste Zeit zum Genießen?
Wer nach Spanien reist, kommt an den köstlichen kleinen Häppchen kaum vorbei. Doch wann ist eigentlich der perfekte Zeitpunkt für den Genuss? Die Antwort hängt ganz davon ab, worauf Sie Appetit haben. Kalte Tapas wie eingelegte Oliven, würziger Manchego-Käse oder fein geschnittener Jamón Ibérico stehen in traditionellen Bars meist den ganzen Tag über bereit und eignen sich ideal für den kleinen Hunger zwischendurch.
Bei warmen Spezialitäten sieht das anders aus. Beliebte Klassiker wie knusprige Patatas Bravas, frisch gegrillter Meeresfrüchte-Spieß oder saftige Hackbällchen werden in der Regel erst abends serviert. Der Grund ist simpel: Die heiße Grillplatte, die sogenannte Plancha, wird in der Küche erst zu den Abendstunden angeworfen, wenn das gesellige Leben auf den Straßen erwacht.
Das gemeinsame Essen von Tapas ist in Spanien längst eine eigene Lebensphilosophie. Das zeigt sich schon daran, dass es im Spanischen sogar ein eigenes Verb dafür gibt: tapear. Es bedeutet, zusammen mit Freunden von Bar zu Bar zu ziehen, überall eine Kleinigkeit zu probieren, ein Glas Wein oder Bier zu trinken und die lebendige Atmosphäre zu genießen.
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