Ab wann erkennt das Baby seine Mama?

Schon kurz nach der Geburt beginnt die tiefe Verbindung zwischen Baby und Eltern – lange bevor das Kleine die Welt wirklich versteht. Tatsächlich erkennen Babys ihre Mama schon in den ersten Lebenswochen, hauptsächlich über den Geruch und die Stimme. Diese vertrauten Signale geben dem Säugling Sicherheit und helfen ihm, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden. Auch das Gesicht der Mutter wird nach und nach verinnerlicht, oft erkennt das Baby es schon mit wenigen Wochen wieder, besonders wenn es viel Nähe und Blickkontakt erfährt.

Doch was viele Eltern überrascht: Genau diese enge Bindung kann später zu einem ersten großen Entwicklungsschritt führen – dem Fremdeln. Zwischen dem sechsten und achten Lebensmonat, manchmal auch früher, beginnt das Kind, bekannte von fremden Gesichtern zu unterscheiden. Plötzlich wird es misstrauisch gegenüber unbekannten Personen, sucht Schutz bei Mama oder Papa und weint, wenn jemand Fremdes es nehmen möchte. Dieses Verhalten ist kein Zeichen von Angst, sondern ein Beweis dafür, dass das Baby gesund entwickelt ist und lernt, zwischen Vertrautem und Unbekanntem zu unterscheiden.

Eltern sollten das Fremdeln nicht unterdrücken, sondern geduldig begleiten. Es ist ein natürlicher Schritt auf dem Weg zur eigenen Identität. Die vertrauensvolle Bindung zur Mama bleibt dabei die sichere Basis, von der aus das Kind die Welt erkundet – auch wenn es mal weint, wenn ein Fremder lächelt.

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