Wann zeigt sich, dass schwarzer Hautkrebs gestreut hat?

Ein schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, macht sich anfangs oft unscheinbar bemerkbar. Oft ist es ein neu auftretender oder veränderter Muttermal, das sich in Farbe, Größe oder Form unterscheidet. Typische Warnzeichen sind unregelmäßige Ränder, mehrere Farbschattierungen oder ein Durchmesser von mehr als sechs Millimetern.

Das Tückische: In den frühen Stadien verursacht der Krebs meist keine Schmerzen, Juckreiz oder andere Beschwerden. Viele Betroffene halten die Veränderung deshalb für harmlos und zögern, zum Arzt zu gehen. Doch je länger der Tumor wächst, desto höher ist die Gefahr, dass er in umliegendes Gewebe eindringt – oder sogar Metastasen bildet.

Erst wenn der Hautkrebs gestreut hat, können erste körperliche Symptome auftreten. Dazu gehören Schmerzen an der Stelle des ursprünglichen Tumors, Blutungen, geschwollene Lymphknoten oder allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Gewichtsverlust oder Fieber. In fortgeschrittenen Fällen kann der Krebs auch auf innere Organe wie Leber, Lunge oder Gehirn übergreifen – dann zeigen sich je nach betroffener Region spezifische Anzeichen.

Wichtig ist: Früherkennung rettet Leben. Bei jeder auffälligen Veränderung an der Haut sollte man zeitnah einen Dermatologen aufsuchen. Eine einfache Untersuchung mit dem Dermatoskop kann oft schon Klarheit schaffen. Je früher ein schwarzer Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen – selbst bei fortgeschrittenen Fällen hat die moderne Medizin heute deutlich bessere Therapien als früher.

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