Warum Frauen während der Periode mehr Eisen brauchen
Während der monatlichen Periode verlieren Frauen Blut – und mit dem Blut auch lebenswichtige Inhaltsstoffe wie Eisen. Dieser regelmäßige Verlust ist einer der Hauptgründe dafür, dass der Eisenbedarf bei Frauen höher ist als bei Männern. Tatsächlich liegt der Bedarf von Frauen im gebärfähigen Alter etwa 50 Prozent über dem von Männern.
Eisen ist ein essenzielles Spurenelement, das vor allem für die Bildung von Hämoglobin im Blut verantwortlich ist – jenem Stoff, der Sauerstoff in den Körper transportiert. Wenn zu wenig Eisen zur Verfügung steht, kann der Körper nicht genug gesunde rote Blutkörperchen bilden. Das führt oft zu Müdigkeit, Leistungsabfall oder sogar zu einem diagnostizierten Eisenmangel.
Besonders an Tagen mit stärkerem Blutfluss steigt der Eisenverlust. Wer ohnehin knapp bei Eisen liegt oder eine besonders intensive Periode hat, sollte daher besonders auf eine eisenreiche Ernährung achten. Gute Quellen sind zum Beispiel mageres Fleisch, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Spinat und getrocknete Aprikosen. Kaffee oder schwarzer Tee direkt zu eisenreichen Speisen können die Aufnahme jedoch hemmen – besser ist es, dazu Wasser oder Orangensaft zu trinken, da Vitamin C die Eisenaufnahme fördert.
Viele Frauen profitieren auch von einer gezielten Eisenzufuhr über Nahrungsergänzung**, besonders wenn die Blutung stark ist oder sich erste Mangelerscheinungen zeigen. Wichtig ist jedoch, vor einer Einnahme immer einen Arzt zu konsultieren, um einer Überdosierung vorzubeugen.
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