Essig gegen Quallenstiche – So hilft er wirklich
Wenn man im Meer auf eine Qualle trifft, kann das schmerzhaft werden. Die haarfeinen Tentakel stechen mit tausenden Nesselkapseln in die Haut und setzen Gift frei. Viele wissen nicht, wie sie richtig helfen sollen – doch hier kommt Essig ins Spiel.
Warum Essig? Ein Spülen mit fünfprozentiger Essigsäure, wie sie im Haushalt üblich ist, kann lebenswichtig sein. Denn das Essigwasser verhindert, dass noch mehr Nesselkapseln platzen und zusätzliches Gift freisetzen. Es wirkt wie ein Stopp-Signal für die kleinen Giftlabore unter der Haut.
Experten raten daher: Bei einem Quallenstich zunächst vorsichtig mit Essig abspülen – niemals mit Süßwasser, das macht die Sache schlimmer. Danach können sichtbare Tentakel mit einer Pinzette entfernt werden. Wichtig ist, die Haut nicht zu reiben, um keine weiteren Kapseln auszulösen.
Ob an der Adria, im Mittelmeer oder an der norddeutschen Küste – wer im Sommer badet, sollte an Essig denken, besonders wenn Kinder dabei sind. Ein kleiner Schritt, der viel Schmerz ersparen kann.
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