Kurz gesagt
Der Nasenschleim schützt die Atemwege, befeuchtet eingeatmete Luft und fängt Staub, Bakterien und Viren ab.
Das Wichtigste
- Schleim hält die Nasenschleimhaut feucht
- Er fängt Partikel und Keime ab
- Bei Infektionen steigt die Produktion
- Meist wird er unbewusst verschluckt
- Nur bei starkem Ausfluss oder Beschwerden ärztliche Abklärung nötig
Nasensekret, umgangssprachlich Rotz, ist ein natürlicher Schutzfilm, der die Atemwege feucht hält und Schadstoffe aus der Luft filtert.
Funktion des Nasenschleims
Die Nasenschleimhaut produziert kontinuierlich eine dünne Flüssigkeit, die eingeatmete Luft erwärmt und befeuchtet. In diesem Schleim bleiben Staub, Pollen, Bakterien und Viren gefangen, sodass sie nicht tiefer in die Lunge gelangen.
Warum die Menge variiert
Bei Erkältungen, Allergien oder trockener Heizungsluft reagiert die Schleimhaut mit vermehrter Sekretion, um Eindringlinge schneller auszuspülen. Auch Rauchen oder starke Gerüche können die Produktion anregen.
Normalerweise wird der Schleim unbemerkt verschluckt. Erst wenn er übermäßig fließt, fällt er als laufende Nase oder verstopfte Nase auf. In den meisten Fällen ist das harmlos; bei anhaltendem starken Ausfluss, Schmerzen oder Fieber sollte ein Arzt konsultiert werden.
Häufige Fragen
Warum läuft die Nase bei einer Erkältung besonders stark?
Bei einer Erkältung produziert die Nasenschleimhaut mehr Schleim, um Viren auszuschwemmen, und die Blutgefäße erweitern sich, was den Ausfluss verstärkt.
Ist Nasensekret immer klar?
Nein, es kann je nach Ursache gelb, grün oder sogar blutig sein; Farbe ändert sich durch enthaltene Zellen und Bakterien.
Wie kann man die Nasenschleimhaut vor dem Austrocknen schützen?
Regelmäßiges Befeuchten mit Kochsalzlösung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Vermeidung von trockener Heizungsluft helfen.
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