Warum hat der Februar nur 28 Tage?

Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres – und das hat historische Gründe. Im alten römischen Kalender war das Jahr nur zehn Monate lang. Später fügte König Numa Pompilius zwei neue Monate hinzu: Januar und Februar. Doch warum hat ausgerechnet der Februar so wenig Tage?

Der Februar war ursprünglich der letzte Monat des Jahres. Damals begann das Jahr nämlich im März, was durch die Benennung der Monate deutlich wird: „septem“ (sieben), „octo“ (acht), „novem“ (neun) und „decem“ (zehn) deuten auf die alten Zählungen hin – September war also der siebte, Dezember der zehnte Monat. Der Februar schloss das Jahr ab.

Da man damals versuchte, das Kalenderjahr an das Sonnenjahr anzupassen, blieben einige Tage übrig. Diese „Resttage“ wurden einfach dem letzten Monat, dem Februar, zugewiesen. Er musste mit weniger auskommen – eine Rolle, die er bis heute behält.

Später reformierte Julius Cäsar den Kalender und verlängerte viele Monate, doch der Februar blieb mit 28 Tagen der kürzeste. Nur alle vier Jahre, im Schaltjahr, bekommt er einen zusätzlichen Tag. So bleibt der Februar bis heute eine kleine Besonderheit im Kalender – kurz, aber voller Geschichte.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen