Warum chinesisches Essen nicht jedem bekommt

Ein Besuch beim Asiaten, ein schnelles Kantinengericht oder der Snack am Abend: Bei manchen Menschen folgen auf den Genuss plötzliche körperliche Beschwerden. Neben Hautrötungen und Kopfschmerzen treten häufig auch Hitzegefühle, Herzklopfen oder ein unangenehmes Taubheitsgefühl im Nacken- und Gesichtsbereich auf. Hinter diesen Symptomen steckt oft eine Überempfindlichkeit gegenüber dem beliebten Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat – umgangssprachlich auch als China-Restaurant-Syndrom bekannt.

Glutamat ist das Salz der Glutaminsäure und kommt als natürlicher Baustein in vielen Lebensmitteln vor. In der asiatischen Küche wird der Stoff jedoch häufig in reiner Form zugesetzt, um den herzhaft-würzigen Geschmack – das sogenannte Umami – intensiv hervorzuheben. Während offizielle Stellen den Zusatzstoff als unbedenklich einstufen, reagieren empfindliche Personen oft schon kurz nach den ersten Bissen. Wer nach dem Asien-Imbiss regelmäßig Beschwerden verspürt, sollte beim Restaurantbesuch nach Anbietern suchen, die auf künstliche Geschmacksverstärker verzichten, oder zu frisch zubereiteten Gerichten greifen.

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