Was bedeutet „ASAP“ – und wie antwortet man richtig?
Wer häufig Nachrichten schreibt oder arbeitet, stößt sooner oder later auf Abkürzungen wie ASAP. Hinter diesem Kürzel verbirgt sich „As Soon As Possible“ – auf Deutsch: „So schnell wie möglich“. Es ist eine gängige, wenn auch informelle Art, Dringlichkeit auszudrücken. Wenn ein Kollege fragt, wann du den Bericht brauchst, reicht oft ein knappes „ASAP“ als Antwort. Manchmal scherzt man sogar: „Gestern!“ – ein Hinweis darauf, dass die Erwartung an Tempo ziemlich hoch ist.
Doch nicht immer ist Schnelligkeit wirklich gemeint. Im Büroalltag signalisiert „ASAP“ oft einfach Priorität – nicht unbedingt Panik. Wer professionell bleiben möchte, kann statt der Abkürzung auch formulieren: „Könnten Sie das bis morgen bearbeiten? Falls möglich, gerne so bald wie möglich.“ So bleibt die Nachricht höflich, aber klar.
Übrigens: „ASAP“ ist nur eine von vielen englischen Abkürzungen, die in der Arbeitswelt Alltag sind. Ähnlich verbreitet ist BRB – „Be Right Back“, also „Bin gleich wieder da“. Diese Kurzformen sparen Zeit, besonders in Chats oder schnellen E-Mails. Wichtig ist nur, den Kontext zu beachten: Beim Chef oder in formellen Mails besser etwas zurückhaltender formulieren.
Also: Nächstes Mal, wenn jemand „ASAP“ schreibt – keine Sorge. Es bedeutet nicht „Augenblicklich“, sondern „bald, wenn möglich“. Und wenn du antworten sollst? Ein simples „Verstanden, mache ich heute“ reicht völlig aus.
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