Was antwortet man auf „Kölle Alaaf“?

Wenn im Karneval die Straßen Kölns vor Lebensfreude beben, hallt es laut und fröhlich durch die Gassen: „Kölle Alaaf!“ – und Tausende stimmen im Chor ein. Doch was steckt hinter diesem legendären Ruf, und wie antwortet man richtig?

„Kölle Alaaf“ ist der traditionelle Narrenruf der Kölner Karnevalisten. Er wird meist dreimal hintereinander gerufen, um die Stimmung noch weiter anzuheizen. Dabei hat es eine besondere Bedeutung: Der Vorrufer ruft „Kölle“ – und die Menge antwortet wie aus einem Mund „Alaaf“. Dieses Wechselspiel ist fester Bestandteil jeder Karnevalssitzung und jeder Straßensitzung in Köln.

Der Ursprung des Wortes „Alaaf“ ist nicht ganz eindeutig, doch viele vermuten eine Verbindung zum rheinischen Dialekt oder sogar zu französischen Einflüssen – ein Echo der wechselvollen Geschichte der Region. Fakt ist: Es steht für Lebensfreude, Ausgelassenheit und die besondere Liebe der Kölner zu ihrer Stadt.

Wichtig ist: Wer „Kölle Alaaf“ ruft, sollte wissen, dass es ein zweigeteilter Ruf ist. Wer nur „Kölle“ sagt, wird schnell als „Nicht-Kölner“ entlarvt. Die richtige Antwort lautet also ganz einfach – und mit vollem Einsatz: „Alaaf!“

Ob beim Rosenmontagszug, in der Weißwurstbude oder beim Karnevalsball – wer mitten im Geschehen steht, ruft mit. Denn in Köln ist Karneval nicht nur ein Fest, sondern ein Gefühl. Und das beginnt mit einem einzigen, magischen Satz.

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