Was bedeutet §28 Abs. 2 AufenthG?

Wenn ein Ausländer mit einem deutschen Staatsbürger verheiratet oder in einer eheähnlichen Gemeinschaft lebt, kann er unter bestimmten Voraussetzungen bereits nach wenigen Jahren eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis – die sogenannte Niederlassungserlaubnis – erhalten. Dies regelt der §28 Abs. 2 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG).

Danach hat der Ausländer in der Regel einen Anspruch auf die Niederlassungserlaubnis, wenn er drei Jahre lang im Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis war und die familiäre Lebensgemeinschaft mit dem deutschen Partner im Bundesgebiet fortbesteht. Wichtig ist, dass die Beziehung auch tatsächlich weiterhin besteht und nicht nur auf dem Papier. Außerdem darf kein

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