Die schwedische Begrüßung: Warum weniger manchmal mehr ist
Wer nach Schweden reist, stellt schnell fest, dass die Menschen dort eine sehr entspannte und nahbare Art der Kommunikation pflegen. Das zeigt sich besonders deutlich bei der Begrüßung. Während man in vielen Ländern zwischen formellen und informellen Formeln unterscheidet, machen es die Schweden kurz und schmerzlos: Ein einfaches „Hej“ reicht in fast jeder Lebenslage völlig aus.
Egal ob beim Bäcker, im Supermarkt oder bei einem geschäftlichen Treffen – mit „Hej“ liegt man eigentlich nie falsch. Es ist das schwedische Pendant zu unserem „Hallo“ oder „Guten Tag“, wirkt jedoch durch seine Kürze besonders dynamisch und freundlich. Die Schweden duzen sich ohnehin fast durchgehend, was die Barrieren im Alltag spürbar senkt. Wer besonders gut gelaunt ist oder jemanden flüchtig im Vorbeigehen grüßt, verdoppelt das Wort gerne zu einem fröhlichen „Hej hej!“.
Auch der Abschied folgt dieser unkomplizierten Logik. Wenn es Zeit ist zu gehen, verabschiedet man sich mit einem klaren „Hej då“, was übersetzt so viel wie „Tschüss“ oder „Auf Wiedersehen“ bedeutet. Es ist diese sprachliche Leichtigkeit, die den Umgang in Skandinavien so sympathisch macht. Wer also die nächste Reise nach Schweden plant, braucht keine dicken Wörterbücher zu wälzen. Mit „Hej“ und „Hej då“ im Gepäck ist man für die meisten Alltagssituationen bereits bestens gerüstet.
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