Was bei einer Unterfunktion der Schilddrüse besser weggelassen werden sollte

Wenn die Schilddrüse zu wenig Hormone produziert, spricht man von einer Schilddrüsenunterfunktion. Neben der medikamentösen Behandlung spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Manche Lebensmittel können die Funktion der Schilddrüse zusätzlich beeinträchtigen – vor allem jene, die sogenannte goitrogene Substanzen enthalten, die die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen können.

Verzicht oder zumindest Verringerung lohnt sich bei verarbeiteten Kohlenhydraten und stark verfeinerten Produkten. Dazu gehören Weißbrot, Toastbrot, Zwieback, Weizen- und Milchbrötchen sowie Croissants. Auch Hartweizennudeln und geschälter Reis gehören zu den Lebensmitteln, die bei Schilddrüsenproblemen nur in Maßen genossen werden sollten, da sie kaum Nährstoffe liefern und den Blutzucker schnell ansteigen lassen.

Beachten Sie auch die Kartoffel-Verarbeitung: Pommes, Kroketten, Kartoffelbrei oder Kartoffelpuffer sind oft fettreich und enthalten oft Zusatzstoffe, die dem Stoffwechsel nicht guttun. Ebenso zu meiden sind Fertiggerichte und Fast Food, die oft viel Salz, künstliche Zusätze und entzündungsfördernde Fette enthalten.

Stattdessen empfiehlt sich eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Vollkornprodukten in Maßen, Jodsalz und ausreichend proteinreichen Lebensmitteln wie Fisch, Hülsenfrüchten oder magerem Fleisch. Besonders wichtig: Immer individuell mit dem Arzt oder einer Ernährungsberatung sprechen – denn jeder Körper reagiert anders.

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