Was Schnecken am liebsten fressen – und was sie meiden

Wer im Garten Gemüse anbaut, kennt das Spiel: Kaum sprießen die ersten zarten Blätter, tauchen die Schnecken auf – und haben meistens einen ganz bestimmten Geschmack. Am liebsten fressen sie grünen Salat, aber auch andere weiche, saftige Pflanzen stehen ganz oben auf ihrer Speisekarte. Jungpflanzen, Stauden und frisches Gemüse wie Kohl, Gurken oder Erbsen verschwinden oft über Nacht von den Beetflächen.

Glück für den Gärtner: Nicht alles wird von den Schnecken geschluckt. Radieschen, Rettich, Kartoffeln, Spinat, Rote Bete, Tomaten, Sellerie, Schnittlauch, Zwiebeln, Petersilie und Endivien gehören zu den Pflanzen, die sie meist verschmähen. Das liegt oft an dem scharfen oder intensiven Geschmack, der den Tieren nicht behagt. Wer also schneckenresistenter gärtnern will, kann diese weniger beliebten Sorten bevorzugen oder als natürliche Barriere einsetzen.

Einige Gartenfreunde pflanzen bewusst Salat als Lockpflanze am Beetrand, um andere Beete zu schützen. Auch kiesige oder trockene Wege, Kupferbänder oder Kiesmulch können helfen, die Schnecken fernzuhalten. Doch ganz verzichten lässt sich auf sie kaum – sie gehören einfach zum Leben im Garten dazu. Mit kluger Pflanzenwahl und ein paar Tricks lässt sich aber viel erreichen, ohne gleich zur Giftspritze greifen zu müssen.

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