Wie erkenne ich einen Vitamin-B-Mangel?

Ein Mangel an Vitamin B kann sich auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen – oft, ohne dass man sofort an fehlende Nährstoffe denkt. Haarausfall, Muskelschmerzen oder eine gedrückte Stimmung können Anzeichen für einen Mangel an Vitamin B7, auch bekannt als Biotin, sein. Biotin spielt eine wichtige Rolle für gesunde Haare, Haut und Nägel, aber auch für den Energiestoffwechsel des Körpers.

Doch es gibt weitere Warnsignale: Wer sich häufig müde fühlt, schnell reizbar ist oder unter Schwindel leidet, sollte ebenfalls an einen Mangel denken. Durchfall oder Konzentrationsschwächen können ebenfalls darauf hindeuten, dass der Körper nicht genug von den wichtigsten B-Vitaminen erhält. Besonders Vitamin B12 ist für das Nervensystem und die Blutbildung unverzichtbaar – ein Mangel tritt oft bei veganer Ernährung, älteren Menschen oder bei bestimmten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts auf.

Die B-Vitamine sind wasserlöslich, das bedeutet, der Körper speichert sie nicht lange. Eine regelmäßige Zufuhr über die Ernährung ist deshalb wichtig. Gute Quellen sind Vollkornprodukte, Eier, Milch, Fleisch, Fisch und grünes Gemüse. In einigen Fällen kann eine Supplementierung sinnvoll sein, besonders wenn Symptome über einen längeren Zeitraum bestehen.

Wichtig ist: Wer unsicher ist, sollte einen Arzt konsultieren. Mithilfe eines Bluttests lässt sich ein Vitamin-B-Mangel zuverlässig feststellen – und gezielt behandeln.

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