Die größten Stromfresser im Haushalt

Wer seine Stromrechnung senken möchte, sollte wissen: Nicht alle Geräte verbrauchen gleich viel. Besonders teuer können die täglichen Gewohnheiten werden – oft, ohne dass wir es merken. Der Geschirrspüler ist mit rund 245 kWh pro Jahr der größte Stromverbraucher im Haushalt. Viele nutzen ihn mehrmals pro Woche, besonders bei vollem Haushalt. Dabei lohnt sich oft schon eine sparsamere Nutzung – etwa nur volle Ladungen zu spülen und auf Eco-Programme zu setzen.

Auf Platz zwei folgt die Waschmaschine mit etwa 200 kWh jährlich. Wer bei 30 oder 40 Grad wäscht, spart zwar etwas Energie, aber der Verbrauch bleibt hoch. Noch kritischer ist der Trockner – nicht in der Liste, aber ein wahrer Energieräuber. Besser: Wäsche an der Luft trocknen, wann immer möglich.

Der Fernseher verbraucht im Jahr rund 190 kWh, vor allem, wenn er täglich stundenlang läuft. Auch im Standby-Modus zieht er weiter Strom – ein Grund, ihn komplett abzuschalten. Der Backofen kommt auf etwa 165 kWh pro Jahr, besonders bei häufigem Gebrauch oder kurzen, ineffizienten Einschaltzeiten. Hier hilft schon ein Umdenken: Kleinere Geräte wie Toaster oder Multikocher verbrauchen oft weniger.

Weitere stromhungrige Geräte sind Kühlschränke, insbesondere ältere Modelle, sowie PCs und Spielekonsolen, wenn sie ständig laufen. Dabei macht nicht nur die Leistung, sondern auch die Nutzungsdauer den Unterschied. Wer gezielt einspart – etwa durch energiesparende Geräte (Klasse A+++), bewusste Nutzung und Abschalten im Standby –, kann langfristig viel Energie und Geld sparen.

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